Schule und Bildung
Erster WeltkriegLehrerbildungsseminar
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Das Landes-Lehrerseminar und die dazugehörende vierklassige Knaben-Übungsschule in der Herrengasse 29 war eine Bildungseinrichtung, in der Pädagogen für ihren Beruf als Lehrer (mit entsprechender Unterrichtspraxis) ausgebildet wurden. Insgesamt hatte die Schule bald acht Klassen. Direktor war bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Dr. Karl Hauschild, und ein Personenkreis von zirka 14 Professoren bildeten den Lehrkörper. Unter ihnen war auch Josef Heitzenberger, einige Beiträge zur Stadtgeschichte schrieb. Die Knaben, die die Übungsvolksschule besuchten, erhielten dort bereits früh einen besonderen Musikunterricht. Bekannte Namen, die mit dem Lehrerbildungsseminar in Verbindung stehen, sind beispielsweise Josef Matthias Hauer (der Begründer der Zwölftonmusik, der bekanntlich an der Schule Klavier-, Orgel-, Cello- und Gesangsunterricht hatte) und Ferdinand Ebner (seinerseits Volksschullehrer und Philosoph).
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Santa Christiana
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Das Mädchen-Institut "St. Christiana" in der Wienerstraße 65 beherbergte eine private Mädchen-Volks- und Hauptschule (mit Öffentlichkeitsrecht). Außerdem gab es an diesem Standort eine zweiklassige Handelsschule und das Angebot von Koch- und Handarbeitskursen. Es waren geistliche Schwestern, die für den Unterricht und die Ausbildung verantwortlich schrieben. Der religiösen und tugendhaften Erziehung der jungen Mädchen wurde hoher Wert beigemessen. Das Institut genoss einen hervorragende Ruf. 1903 war diese Bildungseinrichtung in der Räumen der ehemaligen Krupp`schen Löffelfabrik eingerichtet worden.
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