Wasserturm

Erinnerungsort

Wasserturm

47.807770

16.243065

Der 1909/10 erbaute Wasserturm an der Gabelung zwischen der Günser Straße und der Neunkirchner Straße war rasch zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden, wenngleich es nicht Ziel des Baues war, sondern dieser die städtischen Brunnenanlagen ersetzen sollte. Mit dem Bevölkerungsanstieg war die Wasserversorgung über private Brunnen nicht mehr ausreichend, bestehende Wasserleitungen und Brunnen (z. B. Kaiserbrunnen) waren veraltet und immer wieder kam es zu Typhus-Fällen, wodurch man nach der Jahrhundertwende auf eine verbesserte, moderne und dauerhafte Versorgung mit einem Hochbehälter (mit rund 780 Kubikmetern Fassungsvermögen) setzte. Das Projekt - realisiert von den beiden Wiener Architekten Theiß und Jaksch - war in mehrfacher Hinsicht erfolgreich: sowohl hinsichtlich der nunmehr bestehenden Versorgungsmöglichkeit mit bestem Trinkwasser als auch wegen der Architektur des Turmes, der zum beliebten Fotomotiv wurde. Man muss sich aber vor Augen führen, dass nach dem Bau des Wasserturmes die Versorgung nicht bestand, solange keine Verlegung von tausenden Laufmetern Wasserleitungen in Wohnhäuser und öffentliche Gebäude sichergestellt war. Dies musste erst realisiert werden und erforderte jahrelange Bauarbeiten bis in die Zwischenkriegszeit.

Der 1909/10 erbaute Wasserturm an der Gabelung zwischen der Günser Straße und der Neunkirchner Straße war rasch zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden, wenngleich es nicht Ziel des Baues war, sondern dieser die städtischen Brunnenanlagen ersetzen sollte. Mit dem Bevölkerungsanstieg war die Wasserversorgung über private Brunnen nicht mehr ausreichend, bestehende Wasserleitungen und Brunnen (z. B. Kaiserbrunnen) waren veraltet und immer wieder kam es zu Typhus-Fällen, wodurch man nach der Jahrhundertwende auf eine verbesserte, moderne und dauerhafte Versorgung mit einem Hochbehälter (mit rund 780 Kubikmetern Fassungsvermögen) setzte. Das Projekt - realisiert von den beiden Wiener Architekten Theiß und Jaksch - war in mehrfacher Hinsicht erfolgreich: sowohl hinsichtlich der nunmehr bestehenden Versorgungsmöglichkeit mit bestem Trinkwasser als auch wegen der Architektur des Turmes, der zum beliebten Fotomotiv wurde. Man muss sich aber vor Augen führen, dass nach dem Bau des Wasserturmes die Versorgung nicht bestand, solange keine Verlegung von tausenden Laufmetern Wasserleitungen in Wohnhäuser und öffentliche Gebäude sichergestellt war. Dies musste erst realisiert werden und erforderte jahrelange Bauarbeiten bis in die Zwischenkriegszeit.

Bilder

Blick vom Burgplatz auf den Wasserturm, 1918

Datierung: 1918 Quelle: Sammlung Dresch Autor: Verlag Starosta Zusatzinfo: Postkarte