Stadtrat der k.k. Stadt Wiener Neustadt - Heimatschein

Erinnerungsort

Stadtrat der k.k. Stadt Wiener Neustadt - Heimatschein

47.814490

16.244124

Nicht jeder, der in der Stadt Wiener Neustadt wohnte, hat hier auch sein so genanntes "Heimatrecht". Oft waren es Menschen aus anderen Teilen der Monarchie, die in der Steinfeldstadt Fuß fassen und sich hier eine neue Existenz aufbauen wollten. Zumeist stammten die sich neu ansiedelnden Personen aus dem nahen West-Ungarn, aber auch aus Böhmen, Mähren oder Galizien. Erst wenn diese Einwohner die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hatten und eine gewissen Zeitdauer in der Stadt gemeldet und berufstätig gewesen waren, konnten sie das Heimatrecht bekommen. Seit 1869 waren ein mindestens 10 Jahre bestehender Wohnsitz in der Stadt und der Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft die Voraussetzungen für den Erhalt des Heimatrechts. Dieses wurde vom Stadtrat der k. k. Stadt Wiener Neustadt mit dem "Heimat-Schein" schriftlich bestätigt und verliehen.

Nicht jeder, der in der Stadt Wiener Neustadt wohnte, hat hier auch sein so genanntes "Heimatrecht". Oft waren es Menschen aus anderen Teilen der Monarchie, die in der Steinfeldstadt Fuß fassen und sich hier eine neue Existenz aufbauen wollten. Zumeist stammten die sich neu ansiedelnden Personen aus dem nahen West-Ungarn, aber auch aus Böhmen, Mähren oder Galizien. Erst wenn diese Einwohner die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hatten und eine gewissen Zeitdauer in der Stadt gemeldet und berufstätig gewesen waren, konnten sie das Heimatrecht bekommen. Seit 1869 waren ein mindestens 10 Jahre bestehender Wohnsitz in der Stadt und der Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft die Voraussetzungen für den Erhalt des Heimatrechts. Dieses wurde vom Stadtrat der k. k. Stadt Wiener Neustadt mit dem "Heimat-Schein" schriftlich bestätigt und verliehen.

Bilder

Heimatschein des Kontoristen Heinrich Witetschka, 1915

Datierung: 1915 Quelle: Sammlung Witetschka