Vor 100 Jahren – Herbstfeste mit Tradition & Wiener Neustädter Ausstellung

Erinnerungsort

Vor 100 Jahren – Herbstfeste mit Tradition & Wiener Neustädter Ausstellung

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Neunkirchner Straße/Hallengasse Die Wiener Neustädter Wies'n am „Herbstfest-Platz“   „Wiener Neustädter Herbstfest“ Der Gemeinderat Emerich Kienmann brachte 1906 die Idee einer „Wiener Neustädter Herbstmesse“ auf, nachdem die Herbstmesse in Graz einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg für die Landeshauptstadt gebracht hatte. In Wiener Neustadt wollte man eine ebensolche Messe in Form einer „Ausstellung“ verwirklichen, bei der unterschiedlichste Produzenten, Handel- und Gewerbetreibende ihre Waren präsentieren.  Die damals erst kurzfristig freigewordenen Markthallen und der ehemalige Rinderviehmarktplatz boten Raum für die Umsetzung. Ein eigenes Komitee zur Durchführung wurde gebildet, dann auch ein Verein namens „Gesellschaft Wiener Neustädter Herbstfeste“. Auf dem gepachteten Festplatz fand am 7. September 1907 das erste „Herbstfest“ statt. Konzerte, Theater und „Volksbelustigungen“ zogen zusätzlich Gäste an. Überhaupt boten die Herbstfeste den Besuchern wirklich besondere Attraktionen: So konnten 1907 Gäste über Stufen eine hölzerne Konstruktion erklimmen und über vier Rodelbahnen hinunterfahren – sogar bei Nacht, da es eine elektrische Beleuchtung gab. Später wurde eine riesige „Fassl-Rutsche“ installiert. 1910 stieg in der Stadt der Aviatik-Pioniere, ihrem neuen Ruf gerecht, zum Beispiel ein Ballon vom Festplatz auf – damals aufregende Momente für die Gäste des Festes. Besonders hervorzuheben ist dabei das „Kaiser-Jubiläums-Herbstfest“ vom 5. bis 13. September 1908. Insgesamt wurde das „Wiener Neustädter Herbstfest“ dennoch nur viermal, 1907 bis 1910, veranstaltet, da das Fest zwar beim ersten Mal sehr erfolgreich verlaufen war, letztlich aber der erwartete finanzielle Gewinn ausblieb. Der (Herbst-)Festplatz befand sich an der Neunkirchner Straße und war von der Neunkirchner Straße, der Hallengasse, der Stadlgasse und der Marktgasse begrenzt.   „Ausstellungen“ in Wiener Neustadt In der Zwischenkriegszeit wurden in Wiener Neustadt zahlreiche Ausstellungen veranstaltet, beispielsweise die „Jubiläumsausstellung“ 1924, die „Landesausstellung“ 1925, die „August-Ausstellung“ 1927, die „Steinfeldgau-Ausstellung“ 1929 und die „Handels- und Gewerbeausstellung“ 1931. Auf etwas ungewöhnliche Art und Weise wurde damals Werbung betrieben: So fuhr 1929 ein Kraftfahrzeug mit einem großen Modell der Militärakademie lautstark durch die Stadt und Region. Man lockte die Besucher außerdem mit Fahrpreis-Ermäßigungen in die Steinfeldstadt. Fast gänzlich in Vergessenheit geraten ist die Tatsache, dass es schon vor den Herbstfesten selbstverständlich Ausstellungen in Wiener Neustadt gab, zum Beispiel die sogenannte „Land- und Forstwirtschaftliche Viertelsausstellung“ 1901. Die Wiener Neustädter Ausstellung, wie sie als Handelsmesse 1949 wieder in Wiener Neustadt begann und vorerst auf dem Gelände der Militärakademie und dann auf dem heute nicht mehr bestehenden „Ausstellungsgelände“ (im Au-Gebiet westlich der Wiener Straße) durchgeführt wurde, sah sich bewusst in der Tradition der Herbstfeste und führte diese Bezeichnung anfangs in den 1950er Jahren auch zusätzlich fort. Die Idee der Ausstellungen wurde bis in die 1980er Jahre in der Form von Wirtschaftsmessen und Großveranstaltungen in Wiener Neustadt realisiert.   Alte Tradition und Volkskultur Auch wenn heute in der Steinfeldstadt versucht wird, mit der sogenannten „Wiener Neustädter Frühlings-Wies'n“ Ende Mai bzw. Anfang Juni neue touristische Akzente zu setzen, so hat diese weder etwas mit der historisch gewachsenen „Wies`n“ noch der alten Tradition der Herbstfeste zu tun. Denn das heute auch als „Wies'n“ bezeichnete Münchner Oktoberfest geht bekanntlich auf ein landwirtschaftliches Fest auf der Theresienwiese in München zurück, das am ersten Sonntag im Monat Oktober begann und im Jahre 1810 zur Feier der Vermählung des Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. mit Königin Theresie gestiftet worden war. Neben diesem gab es auch andere Volksfeste im Herbst, wie zum Beispiel jenes auf der Dresdner Vogelwiese. Die „Wiese“ wurde hierzulande einst als Bezeichnung hinsichtlich der Nutzungsart des Bodens – in Unterscheidung zu beispielsweise Wäldern, Feldern, Äckern oder Weingärten – gebraucht. Die „wisen“ waren – wie uns das Grimm'sche Wörterbuch informiert – gerne als Festplatz genützt worden, beispielsweise zum „Maienfest“ oder als Schauplatz von Schützenfesten, wofür man Zelte und Schaubuden aufstellte. In manchen Städten wurde das jeweilige im Freien abgehaltene Volksfest selbst als sogenannte „wiesen“ bezeichnet. Dort erfreute man sich wochenlang an Märkten und Unterhaltungen (zum Beispiel am Vogelschießen, also dem Preisschießen auf Schützenscheiben und Vogelattrappen).  Im Mittelalter pflegte man zu Pfingsten Ritterspiele, Hochzeiten und fürstliche Feierlichkeiten auszurichten. Seit dem Spätmittelalter gehörten Turniere, Umzüge und Tanzvergnügen zum kirchlichen Pfingstfest. Mancherorts wurde dafür ein eigenes „Pfingstbier“ gebraut und ausgeschenkt. Die „Wiener Neustädter Herbstfeste“ wurden am Beginn des 20. Jahrhunderts, wie ihr Name schon sagt, im Herbst gefeiert. Damit reihten sie sich in die Festkultur zum Abschluss der Erntearbeiten, zu dem seit Jahrhunderten Brauchtumsfeiern, Volksfeste und Jahrmärkte stattfanden. Aufmärsche der Vereine und Zünfte sowie Böller- und Wettschießen, aber auch Wettspiele und die Unterhaltung durch das „fahrende Volk“ (Gaukler, Tanzbären etc.) waren Bestandteil dieser alten Volkskultur. Diese zwischen Maria Himmelfahrt und dem dritten Sonntag im Oktober stattfindenden Feste (Kirchweih, Kirchtag, Kirmes) gelten überhaupt als die wichtigsten Feste im Brauchtum des Jahreslaufs. Hierin hat Wiener Neustadt eine geschichtliche Tradition.  

Vor 100 Jahren – Samen aus Wiener Neustadt gehen in alle Welt

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Neunkirchner Straße/Hallengasse

Die Wiener Neustädter Wies'n am „Herbstfest-Platz“

 

„Wiener Neustädter Herbstfest“

Der Gemeinderat Emerich Kienmann brachte 1906 die Idee einer „Wiener Neustädter Herbstmesse“ auf, nachdem die Herbstmesse in Graz einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg für die Landeshauptstadt gebracht hatte. In Wiener Neustadt wollte man eine ebensolche Messe in Form einer „Ausstellung“ verwirklichen, bei der unterschiedlichste Produzenten, Handel- und Gewerbetreibende ihre Waren präsentieren. 

Die damals erst kurzfristig freigewordenen Markthallen und der ehemalige Rinderviehmarktplatz boten Raum für die Umsetzung. Ein eigenes Komitee zur Durchführung wurde gebildet, dann auch ein Verein namens „Gesellschaft Wiener Neustädter Herbstfeste“. Auf dem gepachteten Festplatz fand am 7. September 1907 das erste „Herbstfest“ statt. Konzerte, Theater und „Volksbelustigungen“ zogen zusätzlich Gäste an.

Überhaupt boten die Herbstfeste den Besuchern wirklich besondere Attraktionen: So konnten 1907 Gäste über Stufen eine hölzerne Konstruktion erklimmen und über vier Rodelbahnen hinunterfahren – sogar bei Nacht, da es eine elektrische Beleuchtung gab. Später wurde eine riesige „Fassl-Rutsche“ installiert. 1910 stieg in der Stadt der Aviatik-Pioniere, ihrem neuen Ruf gerecht, zum Beispiel ein Ballon vom Festplatz auf – damals aufregende Momente für die Gäste des Festes.

Besonders hervorzuheben ist dabei das „Kaiser-Jubiläums-Herbstfest“ vom 5. bis 13. September 1908. Insgesamt wurde das „Wiener Neustädter Herbstfest“ dennoch nur viermal, 1907 bis 1910, veranstaltet, da das Fest zwar beim ersten Mal sehr erfolgreich verlaufen war, letztlich aber der erwartete finanzielle Gewinn ausblieb.

Der (Herbst-)Festplatz befand sich an der Neunkirchner Straße und war von der Neunkirchner Straße, der Hallengasse, der Stadlgasse und der Marktgasse begrenzt.

 

„Ausstellungen“ in Wiener Neustadt

In der Zwischenkriegszeit wurden in Wiener Neustadt zahlreiche Ausstellungen veranstaltet, beispielsweise die „Jubiläumsausstellung“ 1924, die „Landesausstellung“ 1925, die „August-Ausstellung“ 1927, die „Steinfeldgau-Ausstellung“ 1929 und die „Handels- und Gewerbeausstellung“ 1931. Auf etwas ungewöhnliche Art und Weise wurde damals Werbung betrieben: So fuhr 1929 ein Kraftfahrzeug mit einem großen Modell der Militärakademie lautstark durch die Stadt und Region. Man lockte die Besucher außerdem mit Fahrpreis-Ermäßigungen in die Steinfeldstadt.

Fast gänzlich in Vergessenheit geraten ist die Tatsache, dass es schon vor den Herbstfesten selbstverständlich Ausstellungen in Wiener Neustadt gab, zum Beispiel die sogenannte „Land- und Forstwirtschaftliche Viertelsausstellung“ 1901.

Die Wiener Neustädter Ausstellung, wie sie als Handelsmesse 1949 wieder in Wiener Neustadt begann und vorerst auf dem Gelände der Militärakademie und dann auf dem heute nicht mehr bestehenden „Ausstellungsgelände“ (im Au-Gebiet westlich der Wiener Straße) durchgeführt wurde, sah sich bewusst in der Tradition der Herbstfeste und führte diese Bezeichnung anfangs in den 1950er Jahren auch zusätzlich fort. Die Idee der Ausstellungen wurde bis in die 1980er Jahre in der Form von Wirtschaftsmessen und Großveranstaltungen in Wiener Neustadt realisiert.

 

Alte Tradition und Volkskultur

Auch wenn heute in der Steinfeldstadt versucht wird, mit der sogenannten „Wiener Neustädter Frühlings-Wies'n“ Ende Mai bzw. Anfang Juni neue touristische Akzente zu setzen, so hat diese weder etwas mit der historisch gewachsenen „Wies`n“ noch der alten Tradition der Herbstfeste zu tun. Denn das heute auch als „Wies'n“ bezeichnete Münchner Oktoberfest geht bekanntlich auf ein landwirtschaftliches Fest auf der Theresienwiese in München zurück, das am ersten Sonntag im Monat Oktober begann und im Jahre 1810 zur Feier der Vermählung des Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. mit Königin Theresie gestiftet worden war. Neben diesem gab es auch andere Volksfeste im Herbst, wie zum Beispiel jenes auf der Dresdner Vogelwiese.

Die „Wiese“ wurde hierzulande einst als Bezeichnung hinsichtlich der Nutzungsart des Bodens – in Unterscheidung zu beispielsweise Wäldern, Feldern, Äckern oder Weingärten – gebraucht. Die „wisen“ waren – wie uns das Grimm'sche Wörterbuch informiert – gerne als Festplatz genützt worden, beispielsweise zum „Maienfest“ oder als Schauplatz von Schützenfesten, wofür man Zelte und Schaubuden aufstellte. In manchen Städten wurde das jeweilige im Freien abgehaltene Volksfest selbst als sogenannte „wiesen“ bezeichnet. Dort erfreute man sich wochenlang an Märkten und Unterhaltungen (zum Beispiel am Vogelschießen, also dem Preisschießen auf Schützenscheiben und Vogelattrappen). 

Im Mittelalter pflegte man zu Pfingsten Ritterspiele, Hochzeiten und fürstliche Feierlichkeiten auszurichten. Seit dem Spätmittelalter gehörten Turniere, Umzüge und Tanzvergnügen zum kirchlichen Pfingstfest. Mancherorts wurde dafür ein eigenes „Pfingstbier“ gebraut und ausgeschenkt.

Die „Wiener Neustädter Herbstfeste“ wurden am Beginn des 20. Jahrhunderts, wie ihr Name schon sagt, im Herbst gefeiert. Damit reihten sie sich in die Festkultur zum Abschluss der Erntearbeiten, zu dem seit Jahrhunderten Brauchtumsfeiern, Volksfeste und Jahrmärkte stattfanden. Aufmärsche der Vereine und Zünfte sowie Böller- und Wettschießen, aber auch Wettspiele und die Unterhaltung durch das „fahrende Volk“ (Gaukler, Tanzbären etc.) waren Bestandteil dieser alten Volkskultur. Diese zwischen Maria Himmelfahrt und dem dritten Sonntag im Oktober stattfindenden Feste (Kirchweih, Kirchtag, Kirmes) gelten überhaupt als die wichtigsten Feste im Brauchtum des Jahreslaufs. Hierin hat Wiener Neustadt eine geschichtliche Tradition.

 

Bilder

Der ehemalige Herbstfestplatz Neunkirchner Straße - Hallengasse (in Weiß)

Datierung: 1903 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: Anton Folk Zusatzinfo: Druck

Blick auf den Herbstfestplatz von Süden, 1907

Im Hintergrund sind das Gerichtsgebäude, das städtische Gefängnis, die Kapuzinerkirche und die Domtürme erkennbar.
Datierung: 1907 Quelle: Sammlung Habitsch Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto-Digitalisat

Aufnahme von der Plattform auf der Riesenrutsche des Herbstfestplatzes, 1907

Entlang der Abgrenzung des Festplatzes zur Neunkirchner Straße waren einige Bierhallen platziert worden. Teile des Platzes wurden elektrisch beleuchtet.
Datierung: 1907 Quelle: Sammlung Habitsch Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto-Digitalisat

Tribüne und Fahnenschmuck auf dem Herbstfestplatz, 1907

Datierung: 1907 Quelle: Sammlung Habitsch Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto-Digitalisat

Zugang von der Neunkirchner Straße auf das Festgelände, 1907

Der Zugang war auffällig und prächtig gestaltet. Man nutze die Gebäude auf dem Areal - nämlich jene des "Allgemeinen Vieh- und Fleischmarktes".
Datierung: 1907 Quelle: Sammlung Habitsch Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto-Digitalisat

Grußkarte zum Herbstfest aus Wiener Neustadt, 1907

Datierung: 1907 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: unbekannt Zusatzinfo: Postkarte

Aufnahme der Riesenrutsche bzw. Rodelbahn, 1907

Die Riesenrutsche aus Holz stand 1907 im Zentrum des Festplatzes und war eine große Unterhaltungsattraktion.
Datierung: 1907 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: Verlag J. Groak, Olmütz Zusatzinfo: Postkarte

Kunstvolle Postkarte der Kaiser-Jubiläums-Herbstfeste, 1908

Datierung: 1908 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: unbekannt Zusatzinfo: Postkarte

Sonderbriefmarke anlässlich der Wiener Neustädter Herbstfeste, 1909

Der Reckturm und die Domtürme waren damals stets Bestandteil der Werbung in Drucken (Karten, Aussendungen, Briefmarken etc.) für die Wiener Neustädter Herbstfeste.
Datierung: 1909 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: unbekannt Zusatzinfo: Druck

Die einst beworbenen neuen "Wiener Neustädter Kindeln", 1906

Wie beim Münchner Oktoberfest gab es nun auch in Wiener Neustadt "Kindln". Das bekannte "Münchner Kindl" wurde touristisch übernommen und aus ihm machte man die "Wiener Neustädter Kindel" - Bier trinkende Mädchen.
Datierung: 1906 Quelle: Sammlung Setznagl Autor: unbekannt Zusatzinfo: Postkarte

Postkarten-Motiv für die Herbstfeste, 1909

Nachdem sich die "Wiener Neustädter Kindeln" offensichtlich nicht in der Werbung für die Herbstfeste bewährt hatten, setzte man 1909 auf Frauen - hier abgebildet mit unübersehbarer Blumen-Dekoration auf dem Hut und herbstblühender Blume in Händen.
Datierung: 1909 Quelle: Sammlung Setznagl Autor: Verlag Photobrom, Wien Zusatzinfo: Postkarte

Kunstvoll gestaltete Postkarte für die Herbstfeste, 1910

1910 kamen auch die Flugapparate zu den klassischen Motiven für das Herbstfest hinzu. Damit wies man stolz auf das Wiener Neustädter Flugfeld und die Pioniere der Aviatik hin.
Datierung: 1910 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: Verlag Mehner und Maas, Leipzig Zusatzinfo: Postkarte

Kuvert-Aufdruck der "Gesellschaft Wr.-Neustädter Herbstfeste", ca. 1910

Datierung: ca. 1910 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: Gesellschaft Wr. Neustädter Herbstfeste Zusatzinfo: Druck

Riesen-Fassl-Rutsche beim Herbstfest, 1910

Das Weinlokal von Josef Mayer war beim Herbstfest originell in einem riesigen Weinfass untergebracht. Das Fass diente auch als Start einer Fassl-Rutsche.
Datierung: 1910 Quelle: Sammlung Setznagl Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto

Ballonfahrt über den Herbstfestplatz, 1910

Fälschlich wurde dieses Bild einer Veranstaltung auf dem Wiener Neustädter Flugfeld zugeordnet. Doch es ist 1910 auf dem Herbstplatz aufgenommen worden.
Datierung: 1910 Quelle: Sammlung Habitsch Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto-Digitalisat

Land- und Forstwirtschaftliche Viertelsausstellung, 1901

Am Beginn des 20. Jahrhunderts wurden land- und forstwirtschaftliche Ausstellungen auf dem Schlachthofgelände realisiert.
Datierung: 1901 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: Verlag F. Koltscharsch Zusatzinfo: Postkarte

Angelegter Teich und Kleintier-Stallungen zur land- und forstwirtschaftlichen Viertels-Ausstellung, 1901

Datierung: 1901 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: Verlag. F. Koltscharsch Zusatzinfo: Postkarte

Präsentation landwirtschaflicher Geräte auf dem Schlachthof-Gelände, 1901

Datierung: 1901 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: Verlag F. Koltscharsch Zusatzinfo: Postkarte

Bierlokal und Gastgarten des Brauhofs anlässlich der Viertels-Ausstellung, 1901

Datierung: 1901 Quelle: Sammlung Setznagl Autor: Verlag F. Koltscharsch Zusatzinfo: Postkarte

Vergnügungspark zur Wiener Neustädter Ausstellung in der Akademie, 1950er Jahre

Die Ausstellung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vorerst im Gelände der Akademie (südlich der MilAk), an der Günser Straße - entlang der Zeiselmauer - durchgeführt. Die Reithalle und andere Gebäude waren mit eingebunden.
Datierung: 1950er Jahre Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto

Wiener Neustädter Ausstellung als Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs, 1954

Sogar PKWs wurden in den frühen 1950er Jahren bei der Ausstellung gezeigt, da es bereits eine Käuferschichte dafür in der Region gab.
Datierung: 1954 Quelle: Sammlung Auinger Autor: Auinger Zusatzinfo: Foto

Ost-Zugang ins spätere Ausstellungsgelände, 1990

Das Ausstellungsgelände zwischen Wiener Straße und Raugasse war im Spätsommer über Jahre ein wichtiges Ereignis für die lokale Wirtschaft, aber auch Jugendliche und junge Erwachsene angesichts der dortigen Musikveranstaltungen (z. B. Rock-Konzerte).
Datierung: 1990 Quelle: Sammlung Wrenkh Autor: unbekannt Zusatzinfo: Foto