Steine aus Mauthausen

Erinnerungsort

Steine aus Mauthausen

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Straßenbelag aus Granitsteinen – Lange Gasse 16 Granit aus Mauthausen An der Gebäudefassade des Hauses Lange Gasse 16 finden wir eine Tafel vor, auf der steht: „Vom Beginn des 19. Jhd. bis zur Mitte des 20. Jhd. wurden die Straßen der Stadt mit grauen Granitwürfeln aus Mauthausen, vom Volk „Katzenkopfpflaster“ genannt, befestigt, ehe sie vom Asphalt abgelöst wurden.“ In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass 1938 in Mauthausen ein Konzentrationslager errichtet wurde und KZ-Häftlinge sowohl in den Mauthausener Steinbrüchen als auch jenen in der Nähe, etwa im KZ-Außenlager Gusen I, zu Steinbrucharbeiten herangezogen wurden. Von 1939 bis 1943 arbeiteten die meisten Häftlinge in diesem Steinbruch: Schwerstarbeit bis zu 60 Stunden pro Woche. Berühmt-berüchtigt war die „Todesstiege“ im Steinbruch „Wiener Graben“ des KZ Mauthausen, wo die Häftlinge – Angehörige der sogenannten „Strafkompanie“ –Granitsteine auf Holzrückentragen hinaufzuschleppen hatten. Tausende Menschen wurden hier gezielt durch Arbeit getötet bzw. im Steinbruch ermordet. Im KZ Mauthausen, einschließlich seiner Außenlager, kamen rund 100.000 Menschen zu Tode.   Quellen/Literatur:Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.), Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 4. Flossenbürg, Mauthausen, Ravensbrück, München 2005/09.

Jüdische Opfer

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Straßenbelag aus Granitsteinen – Lange Gasse 16

Granit aus Mauthausen

An der Gebäudefassade des Hauses Lange Gasse 16 finden wir eine Tafel vor, auf der steht: „Vom Beginn des 19. Jhd. bis zur Mitte des 20. Jhd. wurden die Straßen der Stadt mit grauen Granitwürfeln aus Mauthausen, vom Volk „Katzenkopfpflaster“ genannt, befestigt, ehe sie vom Asphalt abgelöst wurden.“

In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass 1938 in Mauthausen ein Konzentrationslager errichtet wurde und KZ-Häftlinge sowohl in den Mauthausener Steinbrüchen als auch jenen in der Nähe, etwa im KZ-Außenlager Gusen I, zu Steinbrucharbeiten herangezogen wurden. Von 1939 bis 1943 arbeiteten die meisten Häftlinge in diesem Steinbruch: Schwerstarbeit bis zu 60 Stunden pro Woche. Berühmt-berüchtigt war die „Todesstiege“ im Steinbruch „Wiener Graben“ des KZ Mauthausen, wo die Häftlinge – Angehörige der sogenannten „Strafkompanie“ –Granitsteine auf Holzrückentragen hinaufzuschleppen hatten. Tausende Menschen wurden hier gezielt durch Arbeit getötet bzw. im Steinbruch ermordet. Im KZ Mauthausen, einschließlich seiner Außenlager, kamen rund 100.000 Menschen zu Tode.

 

Quellen/Literatur:
Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.), Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 4. Flossenbürg, Mauthausen, Ravensbrück, München 2005/09.

Bilder

Pflasterung in der Lange Gasse

Informationstafel in der Lange Gasse